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Studien zu Magnesium und Longevity

Autor: Carlo Schmid

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Lesezeit: 4 min

Magnesium spielt eine entscheidende Rolle für die allgemeine Gesundheit des Menschen. Es ist an über 300 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt, einschließlich solcher, die mit dem Energiestoffwechsel, der Synthese von Protein und der Muskel- und Nervenfunktion zusammenhängen. Auch hat eine neue Langzeitstudie aus den USA einen Zusammenhang zwischen Magnesium und der Schlafqualität von Menschen herausgefunden. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf genau diese Studie und schauen uns an, welche Studien es noch über die Wirkung von Magnesium gibt. Ebenfalls erklären wir, warum wir in unseren Longevity Supplements Magnesium zusammen mit Glycinat verwenden. 

Die wichtigsten Infos auf einen Blick: 👇


Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das in vielen biologischen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle spielt. Es gibt daher auch viele wissenschaftliche Studien. Wir stellen in diesem Artikel vier Studien vor, die eine positive Wirkung von Magnesium auf den Schlaf, das Altern, die Knochengesundheit und bei Angstzuständen nachweisen. Wir nutzen Magnesium zusammen mit Glycinat in unseren Longevity Supplements, da es vom Körper leicht aufgenommen werden kann, es weniger Magen-Darm-Beschwerden verursacht und einen potenziell beruhigenden Effekte auf das Nervensystem haben kann, was wiederum zur Stressreduktion und Verbesserung der Schlafqualität beitragen kann.

Magnesium Schlaf Studie aus den USA

In den USA wurde eine Langzeitstudie mit Magnesium durchgeführt, um zu testen, ob Menschen mit mehr Magnesium besser und länger schlafen. Die Teilnehmer, alle zwischen 18 und 30 Jahre alt, wurden über einen Zeitraum von sage und schreibe 30 Jahren immer wieder untersucht. Dabei haben die Forscher die Magnesiumzufuhr der Teilnehmer anhand eines Fragebogens erfasst und auch deren Schlafqualität und -dauer bewertet. Allgemein gesagt, haben die Ergebnisse gezeigt, dass diejenigen Teilnehmer, die ausreichend Magnesium zu sich genommen haben, besser und länger geschlafen haben als die Teilnehmer mit einer niedrigen Zufuhr von Magnesium.


Die Teilnehmenden mit der höchsten Magnesiumzufuhr haben im Durchschnitt 195,8 mg Magnesium am Tag zu sich genommen. Während die Teilnehmer mit der niedrigsten Magnesiumzufuhr im Durchschnitt 105,5, 129,8 und 155,8 mg Magnesium zu sich genommen haben.


Die Teilnehmer mit der höchsten Magnesiumzufuhr haben dabei, wie weiter oben bereits erwähnt, nicht nur besser, sondern auch länger geschlafen. Genauer gesagt, selten kürzer als sieben Stunden. Und das Ganze unabhängig von zusätzlichen Faktoren wie auf die Schlafqualität, wie Bildung, Raucherstatus, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität oder Körpergewicht.


Hier findest du die originale Studie, die von der  Sleep Research Society durchgeführt wurde.

Das ist auch der Grund, warum viele Menschen Magnesium abends vor dem Einschlafen zu sich nehmen. Wenn du dich fragst, welches der richtige Zeitpunkt für die Einnahme von Magnesium ist, lies gerne unseren Artikel dazu: 

Longevity und Magnesium: Studie zeigt, wie Magnesium hilft, gesund zu altern

Man sieht drei alte Männer nebeneinander

Diese Studie der National Library of Medicine besagt, dass Magnesium in der Ernährung oder durch Magnesium Supplements berücksichtigt werden sollte, um Magnesiumdefizite auszugleichen. Da ein optimales Magnesiumgleichgewicht über das gesamte Leben helfen könnte, oxidativen Stress und chronische Krankheiten, die mit dem Altern verbunden sind, zu verhindern.


Die Studie beschäftigt sich mit den Veränderungen des Magnesiumstoffwechsels im Alter und den möglichen Auswirkungen eines Magnesiummangels auf die Gesundheit älterer Menschen. Sie beleuchtet die verschiedenen Wege, auf denen ein solcher Mangel entstehen kann, wie zum Beispiel durch verringerte Aufnahme, beeinträchtigte Absorption im Darm und vermehrte Ausscheidung durch die Nieren. Da leichte Magnesiumdefizite oft keine eindeutigen Symptome zeigen und die klinischen Anzeichen unspezifisch sind, besteht die Gefahr, dass der Magnesiummangel leicht mit typischen Alterserscheinungen verwechselt wird.

Aber auch bei jüngeren Frauen zum Beispiel ist es nicht immer einfach, einen Magnesiummangel festzustellen. Wenn dich dieses Thema tiefer interessiert, lies dir unseren Artikel dazu durch:

Magnesium Studie gegen Angst und Stresssymptomen 

In dieser Studie wurde systematisch überprüft, ob die Wirksamkeit von Magnesium (Mg) bei der Linderung subjektiver Angst- und Stresssymptome helfen kann. Da Angstzustände zu den häufigsten affektiven Störungen in der allgemeinen Bevölkerung gehören.


Die Forscher führten dazu eine systematische Suche nach Interventionen mit Magnesium allein oder in Kombination mit bis zu fünf weiteren Inhaltsstoffen durch.


Insgesamt wurden 18 Studien in die Überprüfung einbezogen. Alle untersuchten Studien haben mit Teilnehmern gearbeitet, die aufgrund ihrer bestehenden Vulnerabilität für Angst ausgewählt wurden. Darunter befanden sich leicht ängstliche Personen, Frauen mit prämenstruellem Syndrom (PMS), Frauen im postpartalen Zustand und Personen mit Bluthochdruck.


Die vorhandenen Beweise deuten darauf hin, dass Magnesium einen positiven Effekt auf subjektive Angstzustände in für Angst anfälligen Gruppen haben kann. Gleichzeitig wurde aber festgestellt, dass es weiterer Forschungen bedarf, um bessere und eindeutigere Ergebnisse zu liefern. 

Magnesium Studien zur Knochengesundheit 

Diese narrative Übersichtsarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Magnesium (Mg) und Knochengesundheit. Basierend auf Forschungen, die seit einer Feststellung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) aus dem Jahr 2009 durchgeführt wurden. In jenem Jahr kam die EFSA offiziell zu dem Schluss, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen der diätetischen Aufnahme von Magnesium und der Erhaltung normaler Knochen besteht. Seitdem wurden zahlreiche Magnesium Studien veröffentlicht, aber es gab bisher keine aktualisierten Übersichten zu diesem Thema.


Das Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, den aktuellen Stand der Forschung seit 2009 hinsichtlich der Beziehung zwischen Magnesium und der Knochengesundheit beim Menschen zu betrachten.


Insgesamt wurden dazu 28 Studien als relevant erachtet und in die Übersicht aufgenommen. Diese Studien haben sich auf Untersuchungen zu Magnesium im Blut (neun Studien), Magnesiumaufnahme durch die Ernährung (zwölf Studien) und Magnesium Supplementierung (sieben Studien) aufgeteilt.


Die Übersicht legt nahe, dass sowohl die Ernährung mit ausreichend Magnesium als auch die Supplementierung potenziell wichtige Strategien zur Förderung der Knochengesundheit und zur Minderung des Risikos von Knochenerkrankungen wie Osteoporose darstellen können. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer angemessenen Magnesiumaufnahme und unterstützen die Rolle von Magnesium als wichtigen Nährstoff für die Knochenintegrität. 

Eine Phase im Leben, in der Magnesium ebenfalls eine besonders wichtige Rolle spielt, ist während der Schwangerschaft. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies unseren Artiel: 

Warum nutzen wir Magnesium Glycinat?

Wie oben in der Einleitung des Artikels angekündigt, wollen wir noch darauf eingehen, warum wir in unseren Longevity Supplements Magnesium zusammen mit Glycinat verwenden.


Wir nutzen Magnesium Glycinat in unseren Kapseln, weil es eine hoch bioverfügbare Form von Magnesium ist. Das bedeutet, dass es vom Körper leicht aufgenommen werden kann. Im Vergleich zu anderen Magnesiumverbindungen neigt es weniger dazu, Magen-Darm-Beschwerden zu verursachen, was es für Personen mit empfindlichem Verdauungssystem besonders geeignet macht. Zudem bietet die Kombination von Magnesium mit Glycin potenzielle beruhigende Effekte auf das Nervensystem, was zur Stressreduktion und Verbesserung der Schlafqualität beitragen kann.